Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe und Solaranlage2018-06-24T13:54:16+00:00

Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe und Solaranlage

 Wärmepumpe Vaillant Geotherm 45 kW
Solaranlage 3 Indachkollektoren Wagner&Co
Kollektorfläche 30 m²
Warmwasser Dezentrale Warmwasser-Stationen Danfos
Heizung Fußbodenheizung aus Kupferrohr Cuprotherm CTX
Standort Bochum-Stiepel
Planung SWB GmbH, Herten
Inbetriebnahme 2009

In Bochum-Stiepel steht dieses Mehrfamilienhaus mit 11 Wohneinheiten.

Das Haus ist optimal gedämmt und liegt mit 38 kWh/m² im Jahr bei ca. der Hälfte der Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Wir haben für das Energiesparhaus eine Wärmepumpe der Firma Vaillant mit einer Heizleistung von 45 kW eingesetzt.  Eine thermische Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 30 m² sorgt dafür, dass der Energiebedarf weiter reduziert wird.

Da das Gebäude über einer alten Stollenanlage des Bergbaus liegt war die Planung der Erdwärmebohrungen schwierig. In Zusammenarbeit mit unserem Geologen Jürgen Brandau und der Firma Vaillant Geosysteme haben wir aber eine gute Lösung gefunden. Mit dem patentierten Bohrverfahren geoJetting können die Bohrungen sicher eingebracht werden.

Hausansicht mit Solaranlage
Wärmepumpe Vaillant Geotherm

Eine Wärmepumpe nutzt für die Wärmebereitstellung hochwertigen Strom. Deshalb ist es wichtig, dass die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe möglichst hoch ist. Die Arbeitszahl gibt an wie hoch der Umwandlungswirkungsgrad Strom in Wärme ist. Die Temperaturen für die Fußbodenheizung liegt mit maximal 35° sehr niedrig. Für die Fußbodenheizung verwenden wir das neue Rohrsystem Cuprotherm CTX. Dieses Rohrsystem verbindet die Vorteile eines diffusionsdichten Kupferrohrs mit den Preisvorteilen eines Kunststoffrohres. Der wasserführende Teil des Rohres ist ein Kupferrohr mit geringer Wandstärke, für die Stabilität sorgt ein Kunststoffmantel.

Für die Warmwasserbereitung nutzen wir ein System mit dezentraler Warmwasserbereitung über Warmwasserstationen der Firma Danfos. Da kein Warmwasser gelagert wird, ist eine thermische Desinfizierung des Warmwassernetzes nicht erforderlich und wir kommen mit relativ geringen Heizmitteltemperaturen von 55° C aus.

Diese niedrigen Temperaturen im Heizsystem in Verbindung mit der gut geplanten Erdwärmeerschließung sorgen für eine ökologisch sinnvolle Wärmepumpenheizung mit geringen Heizkosten.

Dezentrale Warmwasserstation Danfos